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Locus Caementitium : Raum für Beton
 
Good bye and Hello!
Liebe Beton-Freunde,

am 30. April 2006 schließe ich meine Galerie in der Burgunderstraße 10a in Köln und ziehe um ins Internet. Die Erfahrungen der letzten Monate haben mich zu diesem Schritt ermutigt und ich freue mich - zumindest vorübergehend - auf mehr Unabhängigkeit und mehr Zeit, um für Sie neue und interessante Dinge aus Beton aufzuspüren. Natürlich verabschiede ich mich aus diesem schönen Ambiente nicht nur mit einem lachenden, sondern auch mit einem weinenden Auge. Weil sich in den vergangenen Jahren im "Raum für Beton" inmitten dieser ungewöhnlichen Exponate ganz wunderbare "Betonköpfe" getroffen haben und mancher der Besucher auch dazu gemacht wurde; weil es für den ein oder anderen creativen "Macher" wieder ein wenig schwieriger geworden ist, seine Betonarbeiten einer interessierten Öffentlichkeit zum Anfassen zu präsentieren, und weil natürlich auf allen Seiten viel Herzblut geflossen ist.

Besuchen Sie mich recht bald im virtuellen Ausstellungsraum, wo Sie auch in Zukunft die neuesten Beton-Kreationen finden werden. Ein "Beton-Shop" geht in Kürze unter meiner bekannten Internet-Adresse online. Im Juni rufen die Design-Tage in Paris, im Herbst wartet eine Ausstellung mit Betonkunst und einen neuen, recht außergewöhnlichen Showroom habe ich doch bereits wieder - entgegen aller Vernunft? - ins Auge gefasst. Vielleicht melde ich mich mit der neuen Adresse schon bald zurück in der realen Betonwelt.

Aber vorher möchte ich mich noch bei Ihnen bedanken für Ihr Interesse an diesem immer wieder faszinierenden Stoff und das positive Feedback, das ich stets bekam.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre

Elfi Pohl

PS: Ab sofort biete ich eine Auswahl meiner Exponate zu ermäßigten Preisen an.



Tomás Ochoa
Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin der Stadt Köln, eröffnete am Samstag, dem
10. September 2005 in der Galerie Locus Caementitium – Raum für Beton die Ausstellung des Lateinamerikaners Tomás Ochoa. Sie stellte Ochoa kurz wie folgt vor: Er wurde 1965 in Ecuador geboren, studierte Kunst, Sprache und Literatur an der Universidad Nacional Autonóma de México und an der Cuenca Universität in Ecuador und lebt und arbeitet mit seiner Frau, der Schweizer Fotokünstlerin Andriana Meyer, abwechselnd in Argentinien und der Schweiz. 2001 haben die beiden die Ashiro Group gegründet, einen Zusammenschluss von mehreren Künstlern aus Ecuador, Argentinien und der Schweiz. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, verschiedene künstlerische Diszipline in gemeinsamen Projekten – auch länderübergreifend – zu verbinden.

2003 vertrat Ochoa sein Heimatland auf der Biennale in Venedig mit der Video-Installation „Sad Co. - The Blind Castle“. Hier wird die Ausbeutung der Einheimischen in Ecuador durch die Nordamerikaner beim Goldabbau Mitte des neunzehnten bis Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts thematisiert. Welch traurige Aktualität diese Arbeit gerade zur Zeit hat, wird deutlich am Streik der Ölarbeiter Ecuadors, die sich auch heute gegen die anhaltende Ausbeutung wehren müssen. 2004 erhielt Tomás Ochoa ein Stipendium der Stiftung Marcelino Botín, Santander, und 2005 wurde er vom Schweizer Bundesamt für Kultur als Teilnehmer der Art Basel ausgewählt. Tomás Ochoa hat seit 1989 regelmäßig an internationalen Ausstellungen teilgenommen und zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen. Er zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern Lateinamerikas.

In der Galerie werden insgesamt sieben, zum Teil großformatige Öl/Acrylbilder und ein Foto aus der „Sad Co. – The Blind Castle“-Serie gezeigt. Zu sehen ist ebenfalls ein Zwei-Kanal-Video mit dem Titel „Contagion“ (Ansteckung). Ochoa arbeitet zunehmend im Video- und Fotobereich und nimmt sich dabei sozialer Missstände an. In „Contagion“ begleitet er einen Arbeitslosen und lässt parallel mehrere Obdachlose zu Wort kommen. In diesem Zusammenhang lud die Kölner Bürgermeisterin Tomás Ochoa spontan dazu ein, sich auch einmal mit dem Thema Arbeits- und Obdachlosigkeit in einer Stadt wie Köln zu beschäftigen. Leider gebe es mehr als genug Anregungen.

Im Anschluss an diese Einführung sprach Dr. Thomas Hilger ausführlich über die Arbeiten Ochoas. Seine Rede können Sie nachlesen auf der Seite www.locus-caementitium.de unter der Rubrik „Presse“.

Die Ausstellung wird bis einschließlich 01. Oktober 2005 zu sehen sein.
Geöffnet: Di.-Fr. 15.00 bis 19.00 Uhr, Sa. 11. bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung.

Weitere Arbeiten Ochoas sind zur Zeit in Köln zu sehen bei der Firma pfm – Produkte für die Medizin. Besichtungstermine können jederzeit über die Galerie vereinbart werden.

ÜberFluss und LebensTau
EVA OHLOW „ÜberFluss und LebensTau“ mit Fotos von IGOR TILLMANN

Eva Ohlow lenkt mit dieser Arbeit den Blick des Betrachters kritisch auf den verschwenderischen Umgang der Industrienationen mit Wasser. Auf zahlreichen Reisen in die Dritte Welt, vor allem nach Afrika, hat sie einen sehr persönlichen Eindruck von der Lebensnotwendigkeit dieses Elementes gewonnen und gleichzeitig den Erfindungsreichtum bei der Beschaffung kennen gelernt.

Die Ausstellung war bis 16. April 2005 zu sehen.

 
 

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